Mittwoch, 22. Dezember 2010
Ich habe vor ein paar Wochen das Buch Die Entdeckung des Chaos: Eine Reise durch die Chaos-Theorie
von John Briggs fertig gelesen. Briggs schreibt hier über die Ergebnisse der sogenannten Chaostheorie (einem Teil der Mathematik). Das Interessante ist, dass die Chaostheorie auf sehr vieles angewendet werden kann, z.B.
- das Wetter
- Turbulenzen in Gebirgsbächen
- rotierende Flüssigkeiten
- Tierpopulationen
Merkwürdigerweise übrigens auch auf unser Planetensystem, wie der französische Mathematiker Henri Poincare Ende des 19. Jahrhunderts zu seiner Bestürzung feststellte (Stichwort “Drei-Körper-Problem“).
Nicht besonders erstaunlich ist, dass die Chaostheorie natürlich auch auf die Finanzmärkte anwendbar ist. Im Folgenden will ich anhand eines Populationsbeispiels Aspekte der Chaostheorie darstellen, was man, wie ich meine, sehr gut auf die Finanzmärkte übertragen kann …
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Dienstag, 2. Februar 2010
Irgendjemand sagte einmal: “Prognosen sind dann besonders schwierig, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen.” So lustig dieser Satz ist, so seltsam ist es, dass eine große Mehrheit der Anleger einfach nicht von Kapitalmarktprognosen lassen kann.
Manche Zusammenhänge scheinen auch mehr als offensichtlich zu sein. Nehmen wir Öl als Beispiel. Seit Jahren steigt tendenziell der Ölverbrauch, die Ölreserven sind begrenzt. ALSO ist es nur logisch, dass Öl knapp uns somitnoch teurer werden wird.
Dergleichen “logische” Schlüsse gibt es zuhauf. Man muss nur den Wirtschaftsteil einer Zeitung aufschlagen, oder einen sogenannten “Kapitalmarkt-Experten” in n-tv anhören, und man kann sich vor lauter Logik kaum retten.
Wer mich bzw. dieses Weblog kennt, weiß, dass ich keinen Pfifferlich auf derartige “Logik” gebe. Ein sehr nettes Besipiel in diesem Zusammenhang stellt die Theorie des britischen Ökonomen Thomas Robert Mathus dar, die 1798 veröffentlicht wurde…
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Montag, 11. Januar 2010
Ich habe in einem Beitrag bereits erwähnt, dass ich gerade das Buch “De Bonos neue Denkschule” lese. (Link zu diesem Beitrag). Nachfolgend wieder ein Zitat hieraus, das man wunderbar auf das Thema Kapitalmarktprognosen beziehen kann …
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Mittwoch, 6. Januar 2010
Ich lese gerade das Buch von Edward de Bono “De Bonos neue Denkschule“. Ich halte es für ein sehr lesenswertes und empfehlenwertes Buch. Wie es meine Art erfolgreiche Geldanlage hat, meiner Meinung nach, etwas mit richtigem Denken zu tun …
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Montag, 4. Januar 2010
Heute (4.1.2010) habe ich einen interessanten Artikel in der Süddeutschen Zeitung auf der Seite Drei gelesen (Autor Reymer Klüver). Es geht darin um den amerikanischen Spieltheoretiker und Zukunftsforscher Bruce Bueno de Mesquita. Er ist Politikprofessor, Senior Fellow an der renommierten Hoofer Institution und Autor zahlreicher Bücher. Er zählt zu den zehn einflussreichsten Politikwissenschaftlern der USA in Sachen Außenpolitik.
Wer schon hin und wieder einen Artikel von mir gelesen hat, weiß, dass ich extrem skeptisch bin, was Zukunftsprognosen gerade bei der Geldanlage bin. Insofern ist Bruce Bueno de Mesquita vielleicht eine interessante Gegenposition, wenn er behauptet “Ja, man kann Zukunft vorhersagen.” …
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Donnerstag, 31. Dezember 2009
Jedes Mal zum Jahreswechsel wiederholt sich ein lustiges Spiel, das sich nennt: Wer kann was über die Entwicklungen an den Kapitalmärkten fürs Neue Jahr erzählen?
In der Süddeutschen Zeitung vom 30.12.09 haben fünf Asset Manager ihre Einschätzungen kundgeben dürfen. Nachfolgend zunächst eine kurz Zusammenfassung, sowie meine Argumente, warum ein solches Treiben prinzipiell unsinnig ist…
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Donnerstag, 1. Oktober 2009
Heute lese ich auf Seite 1 und Seite 19 Beiträge in der Süddeutschen Zeitung zum Thema Arbeitslosigkeit. Darin steht, dass das “Gros der Experten” für den September deutlich mehr Arbeitslose in Deutschland erwartet haben. Jetzt sind diese Experten, wie es im SZ-Artikel heißt, “überrascht”.
Ich habe ja Philosophie studiert. Und damals in der Antike lief ein Mann namens Sokrates durch Athen …
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Montag, 21. September 2009
Ich habe eben das Buch der Journalistin Heike Faller gelesen: “Wie ich versuchte reich zu werden – Mein Jahr unter Spekulanten.” Ich finde das Buch sehr gut, spannend und kurzweilig geschrieben. Teilweise fiel es mir schwer, das Lesen zu unterbrechen.
Die Journalistin Heike Faller beschließt Anfang 2008, sozusagen im Selbstversuch, ein Jahr lang zu spekulieren, zu zocken, sich der kapitalistischen Gier hinzugeben, was das Zeug hält. Erklärtes Ziel: in 12 Monaten das Anfangskapital von 10.000 Euro zu verdoppeln.
Dieser Zeitraum vom April 2008 bis April 2009 fällt zufälligerweise genau in die heiße Phase der Finanzkrise. Fallers Lernkurve in dieser Zeit ist extrem steil. Und das macht das Buch so interessant. Denn sie beginnt mit (aus meiner Sicht) sehr naiven Vorstellungen und endet mit vernünftigen und soliden Erkenntnissen. Ich kenne Menschen, die ein halbes Leben gebraucht haben, um zu denselben Einsichten zu kommen.
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Dienstag, 21. Juli 2009
Heute gelesen bei der Financial Times Deutschland: “Ist der Ruf erst betoniert …“. Darin heißt es sehr schön: “Anleger und Medien hängen an den Lippen von Börsengurus wie Mark Mobius, Gottfried Heller oder Ken Fisher – auch wenn sie seit Jahren danebenliegen.” Nachfolgend ein paar Gedanken von mir dazu …
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Montag, 20. Juli 2009
Im Handelsblatt gefunden: Woran Sie einen guten Berater erkennen. Darin wird einiges dazu gesagt, wie man einen guten Anlageberater erkennen kann. Unter anderem an folgendem:
- Der Berater drängt nciht, sondern lässt dem Kunden Zeit.
- Er prüft die Bedürfnisse des Kunden.
- Er diversifiziert das Kundenvermögen.
- Er macht keine zu großen Vesprechen.
- Er klärt über Gebühren auf.
Ich denke, es ist auch wichtig, zunächst darzulegen, woran man einen guten Berater nicht erkennen kann. Außerdem würde ich (aus meiner 20-jährigen Praxis heruas) noch ein paar andere Akzente setzen …
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