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	<title>Kommentare für Geldanlage- und Finanz-Blog</title>
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	<description>von Dr. Hannes Peterreins</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 16:32:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Was nun? Inflation oder Deflation? von Christian Probst</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/2524/was-nun-inflation-oder-deflation/comment-page-1/#comment-1545</link>
		<dc:creator>Christian Probst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:32:58 +0000</pubDate>
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		<description>Absolut richtig. Deflation wird immer vernachlässigt, und die Inflationsgefahr teilweise hochgeredet. Eine Inflation gibt es meistens, und geringe Inflationsraten sind sogar förderlich für den Wohlstand einer Volkswirtschaft. Im gegenwärtigen ESZB sehe ich aber keine Gefahr einer gallopierenden Inflation, die in Massen Wert vernichten würde, dass Staatsanleihen als Investition ausfallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Absolut richtig. Deflation wird immer vernachlässigt, und die Inflationsgefahr teilweise hochgeredet. Eine Inflation gibt es meistens, und geringe Inflationsraten sind sogar förderlich für den Wohlstand einer Volkswirtschaft. Im gegenwärtigen ESZB sehe ich aber keine Gefahr einer gallopierenden Inflation, die in Massen Wert vernichten würde, dass Staatsanleihen als Investition ausfallen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Soros sieht eher Gefahr einer Deflation von Christian Probst</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/2531/soros-sieht-eher-gefahr-einer-deflation/comment-page-1/#comment-1544</link>
		<dc:creator>Christian Probst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:28:22 +0000</pubDate>
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		<description>Sollte es zu einer Rezession infolge der Eurokrise kommen, ist eine Deflation nicht auszuschließen. Jedenfalls rechne ich zurzeit nicht mit hohen Inflationsraten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte es zu einer Rezession infolge der Eurokrise kommen, ist eine Deflation nicht auszuschließen. Jedenfalls rechne ich zurzeit nicht mit hohen Inflationsraten.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Confirmation Bias von Christian Probst</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/2535/confirmation-bias-bestaetigungsfehler/comment-page-1/#comment-1543</link>
		<dc:creator>Christian Probst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:24:43 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr interessant, diesen psychologischen Effekt mal etwas näher betrachtet zu haben. Wir leben tagtäglich damit und nehmen es gar nicht richtig wahr, aber das ist wohl menschlich. In der Finanzwelt kann der Confirmation Bias natürlich fatale Konsequenzen haben, deswegen sollte man alles versuchen, um ihn einzudämmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessant, diesen psychologischen Effekt mal etwas näher betrachtet zu haben. Wir leben tagtäglich damit und nehmen es gar nicht richtig wahr, aber das ist wohl menschlich. In der Finanzwelt kann der Confirmation Bias natürlich fatale Konsequenzen haben, deswegen sollte man alles versuchen, um ihn einzudämmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kurzanalyse des MIG Fonds 11 von Horst Bühringer</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/2108/kurzanalyse-des-mig-fonds-11/comment-page-1/#comment-1542</link>
		<dc:creator>Horst Bühringer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 12:33:05 +0000</pubDate>
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		<description>Liebbe Sibille, Markus und Wolfgang!

Sie haben recht! Wir alle warten gespaant und auch schon ungeduldig auf die nächsten Exits. 

Ident ist m.M. nach der nächste. Hier kann es sich nur noch um Wochen handeln! Wir hoffen das hier ein schöner mittlerer 2 stelliger Mio. Betrag als Verkaufserlös erzielt werden wird. 

Warum ist noch kein Exit da? Ich weis jetzt schon das man dies als Ausreden abstempeln wird. Es gibt 2 Gründe, einen positiven einen negativen. Der positive ist das es eben mehr als nur einen Interessenten für unsere Zielunternehmen gibt. Daher können auch schöne Renditen gemacht werden und die Unternehmen werden mit einem Mehrfachen des Einkaufspreises verkauft. Aber die Verhandlungen dauern auch länger! Wenn Bieter a) ein Angebot macht muss man Bieter B die Möglichkeit geben dies zu verbessern! Das wenn es um 20, 30 oder 100 Millionen geht das keine Geschichte ist die in 5 Minuten passiert sollte auch jedem klar werden! Ausserdem prüfen ob der Ereignisse der vergangenen Jahre noch genauer und investieren auch vorsichtiger! 

Der negative ist die Wirtschaftskrise! Für ein Unternehmen gab es einen Unterschriftsfertigen Vertrag, wenige Wochen danach ging der Käufer in Konkurs! Für ein anderes gab es ebenso ein verbindliches Offert, dann wurde der potentielle Käufer selbst gekauft, die Abteilung die man aufwerten wollte durch den Zukauf von neuen Eigentümer gänzlich aufgelöst! 

Es gibt immer wieder Gründe warum etwas klappt oder auch nicht - Ident wird hoffentlich im 1. Quartal 2012 verkauft, hier sollten so 30 - xy Mio. erzielt werden. Generell ist zu sagen das durch Lehman Brothers alles sich um 3-4 Jahre verzögert hat. Unternehmen die normalerweise zukaufen mussten selber sehen wie sie diese Zeit überstehen. Es gab in Branchen kurzarbeit und Entlassungen. Somit hat man eher Geld gehortet als ausgegeben!

Antisense Pharma hat einen Rückschlag erlitten! Phase 3 im Kopftumor musste abgebrochen werden da man zu wenige Patienten für diese Studie gefunden hat. Somit muss man hier die Anforderungen neu ausschreiben da die erste Auschreibung scheinbar zu sehr eingeengt hat und man dadurch an der Patientenauswahl gescheitert ist. Dafür sind aber die Daten für den Bauchspeicheldrüsenkrebs sensationell. AP wird im MIG13 noch einmal das Lead Investment werden. Dieses Unternehmen ist und bleibt hochinteressant. Aber hat eben auch mit Umständen zu kämpfen die man nun bewältigen muss!

Was alles klappt in unserem Leben völlig Reibungslos? Wie oft müssen wir im täglichen Leben einen 2. oder 3. anlauf nehmen? Wer von uns ist mit seinem 1. Lebenspartner noch zusammen? Haben sie auch hier heute einen anderen Partner mit dem sie Ihr leben teilen? Sind auch sie auf Probleme gestoßen die nicht so einfach zu lösen waren oder für die man eben mehr als einen Versuch benötigt hat? Ich kann sie beruhigen in der wirtschaft ist es ähnlich! Aber - viele Wege führen nach Rom, viele zum Erfolg. Ich mache mir keine Sorgen das ich hier für meine Investments nicht ein vielfaches zurückbekomme! Ich mache mir weit mehr Sorgen um die Lebensversicherungen die zu einem Großteil aus Staatsanlei(c)hen bestehen! Wie hoch werden hier die Ausfälle sein die die Sparer hinzunehmen haben! Nein schon klar ist sicher der Staat haftet ja dafür - mit der Ausgabe von neuen Staatsanleihen die evtl aber keiner mehr kaufen wird! Und dann?

Ich bleibe bei meiner Empfehlung der MIG Fonds und meine Kunden vertrauen mir hier auch! Und ich bin mir sicher das ich keinen der mir sein Geld anvertraut diesbezüglich es jemals bereuen werden wird!

In diesem Sinne ersuche ich um noch ein wenig Geduld!

mfg
Horst Bühringer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebbe Sibille, Markus und Wolfgang!</p>
<p>Sie haben recht! Wir alle warten gespaant und auch schon ungeduldig auf die nächsten Exits. </p>
<p>Ident ist m.M. nach der nächste. Hier kann es sich nur noch um Wochen handeln! Wir hoffen das hier ein schöner mittlerer 2 stelliger Mio. Betrag als Verkaufserlös erzielt werden wird. </p>
<p>Warum ist noch kein Exit da? Ich weis jetzt schon das man dies als Ausreden abstempeln wird. Es gibt 2 Gründe, einen positiven einen negativen. Der positive ist das es eben mehr als nur einen Interessenten für unsere Zielunternehmen gibt. Daher können auch schöne Renditen gemacht werden und die Unternehmen werden mit einem Mehrfachen des Einkaufspreises verkauft. Aber die Verhandlungen dauern auch länger! Wenn Bieter a) ein Angebot macht muss man Bieter B die Möglichkeit geben dies zu verbessern! Das wenn es um 20, 30 oder 100 Millionen geht das keine Geschichte ist die in 5 Minuten passiert sollte auch jedem klar werden! Ausserdem prüfen ob der Ereignisse der vergangenen Jahre noch genauer und investieren auch vorsichtiger! </p>
<p>Der negative ist die Wirtschaftskrise! Für ein Unternehmen gab es einen Unterschriftsfertigen Vertrag, wenige Wochen danach ging der Käufer in Konkurs! Für ein anderes gab es ebenso ein verbindliches Offert, dann wurde der potentielle Käufer selbst gekauft, die Abteilung die man aufwerten wollte durch den Zukauf von neuen Eigentümer gänzlich aufgelöst! </p>
<p>Es gibt immer wieder Gründe warum etwas klappt oder auch nicht &#8211; Ident wird hoffentlich im 1. Quartal 2012 verkauft, hier sollten so 30 &#8211; xy Mio. erzielt werden. Generell ist zu sagen das durch Lehman Brothers alles sich um 3-4 Jahre verzögert hat. Unternehmen die normalerweise zukaufen mussten selber sehen wie sie diese Zeit überstehen. Es gab in Branchen kurzarbeit und Entlassungen. Somit hat man eher Geld gehortet als ausgegeben!</p>
<p>Antisense Pharma hat einen Rückschlag erlitten! Phase 3 im Kopftumor musste abgebrochen werden da man zu wenige Patienten für diese Studie gefunden hat. Somit muss man hier die Anforderungen neu ausschreiben da die erste Auschreibung scheinbar zu sehr eingeengt hat und man dadurch an der Patientenauswahl gescheitert ist. Dafür sind aber die Daten für den Bauchspeicheldrüsenkrebs sensationell. AP wird im MIG13 noch einmal das Lead Investment werden. Dieses Unternehmen ist und bleibt hochinteressant. Aber hat eben auch mit Umständen zu kämpfen die man nun bewältigen muss!</p>
<p>Was alles klappt in unserem Leben völlig Reibungslos? Wie oft müssen wir im täglichen Leben einen 2. oder 3. anlauf nehmen? Wer von uns ist mit seinem 1. Lebenspartner noch zusammen? Haben sie auch hier heute einen anderen Partner mit dem sie Ihr leben teilen? Sind auch sie auf Probleme gestoßen die nicht so einfach zu lösen waren oder für die man eben mehr als einen Versuch benötigt hat? Ich kann sie beruhigen in der wirtschaft ist es ähnlich! Aber &#8211; viele Wege führen nach Rom, viele zum Erfolg. Ich mache mir keine Sorgen das ich hier für meine Investments nicht ein vielfaches zurückbekomme! Ich mache mir weit mehr Sorgen um die Lebensversicherungen die zu einem Großteil aus Staatsanlei(c)hen bestehen! Wie hoch werden hier die Ausfälle sein die die Sparer hinzunehmen haben! Nein schon klar ist sicher der Staat haftet ja dafür &#8211; mit der Ausgabe von neuen Staatsanleihen die evtl aber keiner mehr kaufen wird! Und dann?</p>
<p>Ich bleibe bei meiner Empfehlung der MIG Fonds und meine Kunden vertrauen mir hier auch! Und ich bin mir sicher das ich keinen der mir sein Geld anvertraut diesbezüglich es jemals bereuen werden wird!</p>
<p>In diesem Sinne ersuche ich um noch ein wenig Geduld!</p>
<p>mfg<br />
Horst Bühringer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kurzanalyse des MIG Fonds 11 von Sibylle</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/2108/kurzanalyse-des-mig-fonds-11/comment-page-1/#comment-1541</link>
		<dc:creator>Sibylle</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 21:07:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ich komme mir über den Tisch gezogen vor, habe 2005 MIG 1 gezeichnet, lt. Vermittleraussage schwimmen alle bis 2010 im Geld...

der ETKON Verkauf war o.k., ab da gab es nur noch laue Luft - mit der Aufforderung, weitere Fonds zu zeichnen.


im November 2009 schrieb mir mein Vermittler, spätestens in zwei Jahren wäre die Antisens Pharma verkauft... 
2010 sollte dann ein Jahr werden, wo wir uns alle sehr freuen würden...
Anfang 2011 prognostizierte er mir 1 - 2 Verkäufe in 2011...
nun ist 2012 - getan hat sich nichts</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme mir über den Tisch gezogen vor, habe 2005 MIG 1 gezeichnet, lt. Vermittleraussage schwimmen alle bis 2010 im Geld&#8230;</p>
<p>der ETKON Verkauf war o.k., ab da gab es nur noch laue Luft &#8211; mit der Aufforderung, weitere Fonds zu zeichnen.</p>
<p>im November 2009 schrieb mir mein Vermittler, spätestens in zwei Jahren wäre die Antisens Pharma verkauft&#8230;<br />
2010 sollte dann ein Jahr werden, wo wir uns alle sehr freuen würden&#8230;<br />
Anfang 2011 prognostizierte er mir 1 &#8211; 2 Verkäufe in 2011&#8230;<br />
nun ist 2012 &#8211; getan hat sich nichts</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Stimmung ist düster und die Kurse steigen von D. Schneiderhahns</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/2526/die-stimmung-ist-duster-und-die-kurse-steigen/comment-page-1/#comment-1534</link>
		<dc:creator>D. Schneiderhahns</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 21:18:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich halte nicht viel von solchen Studien und unterstütze damit Ihr gezogenes Fazit!
Im Endeffekt sind solche Artikel wie aus der WiWo Ware für die Massen, welche keine eigenen Entscheidungen treffen wollen oder können. Man sollte unabhängig von Stimmungen investieren und auf eine gute Diversifikation achten. Damit fährt man aus meiner Sicht immer am besten.
Denn wie Sie es schon sagen: &quot;Was sich hier meiner Meinung mal wieder zeigt, ist, dass es an den Kapitalmärkten (fast) immer anders kommt, als die Mehrheit glaubt.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte nicht viel von solchen Studien und unterstütze damit Ihr gezogenes Fazit!<br />
Im Endeffekt sind solche Artikel wie aus der WiWo Ware für die Massen, welche keine eigenen Entscheidungen treffen wollen oder können. Man sollte unabhängig von Stimmungen investieren und auf eine gute Diversifikation achten. Damit fährt man aus meiner Sicht immer am besten.<br />
Denn wie Sie es schon sagen: &#8220;Was sich hier meiner Meinung mal wieder zeigt, ist, dass es an den Kapitalmärkten (fast) immer anders kommt, als die Mehrheit glaubt.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kluge Bemerkungen zum Thema Gold von Peterreins</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/2477/kluge-bemerkungen-zum-thema-gold/comment-page-1/#comment-1532</link>
		<dc:creator>Peterreins</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 07:18:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.geldanlage-finanz-blog.de/?p=2477#comment-1532</guid>
		<description>Vielen Dank, sehr geehrter &quot;Klardenker&quot;, für diesen Kommentar.
Ich kann leider nicht nachvollziehen, warum Sie meinen, dass Gold kein Investment ist. Warum denn nicht? Wenn jemand sein Geld in Gold anlegt, weil er/sie hier auf Kurssteigerungen hofft, was ist das anderes als ein Invetment? Wo ist der Unterschied, sagen wir einmal, zu einer Aktie, bei der man auch auf Kurssteigerungen hofft?

Was Sie über Rohstoffe, Deflation und Negativspirale schrieben, klingt alles logisch. Und ich könnte Ihnen dutzende von Argumentationsketten nennen, die jemand mir vor ein paar Jahren vorlegte und meinte, dass deswegen eine bestimmte wirtschaftliche Entwicklung unausweichlich ist. Vollkommen schlüssige Argumente - und dennoch ist es am Ende ganz anders gekommen. Meiner Erfahrung nach ist das eher die Regel als die Ausnahme. Daher sehe ich all diese Argumentationsketten im wirtschaftlichen Bereich äußerst, äußerst skeptisch. Es ist manchmal ein ganz netter Gedankengang, man sollte sich aber erinnern, dass es immer wieder Faktoren gibt, an die wir heute gar nicht denken. 

Das Problem ist folgendes: Wir können uns im Nachhinein und die Dinge wunderbar zurechtlegen. Wir können uns im Nachhinein sehr gut erklären, wie es zu Internet-Balse in den späten 1990er-Jahren kam und dann zum Platzen der Blase, oder wie es zur aktuellen Finanzkrise kam. Im Nachhinein finden wir (fast) immer sehr logische Erklärungen. Und nun denken wir, dass wir diese logischen Erklärungen auch ex ante machen können. Also im Vorhinein. Merkwürdigerwese, wie gesagt, klappte das fast nie. Ich möchte sogar sagen: Wer weise ist, hält sich mit solchen Argumentationsketten, um küfntige wirtschaftliche Entwicklungen erklären zu wollen, zurück.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank, sehr geehrter &#8220;Klardenker&#8221;, für diesen Kommentar.<br />
Ich kann leider nicht nachvollziehen, warum Sie meinen, dass Gold kein Investment ist. Warum denn nicht? Wenn jemand sein Geld in Gold anlegt, weil er/sie hier auf Kurssteigerungen hofft, was ist das anderes als ein Invetment? Wo ist der Unterschied, sagen wir einmal, zu einer Aktie, bei der man auch auf Kurssteigerungen hofft?</p>
<p>Was Sie über Rohstoffe, Deflation und Negativspirale schrieben, klingt alles logisch. Und ich könnte Ihnen dutzende von Argumentationsketten nennen, die jemand mir vor ein paar Jahren vorlegte und meinte, dass deswegen eine bestimmte wirtschaftliche Entwicklung unausweichlich ist. Vollkommen schlüssige Argumente &#8211; und dennoch ist es am Ende ganz anders gekommen. Meiner Erfahrung nach ist das eher die Regel als die Ausnahme. Daher sehe ich all diese Argumentationsketten im wirtschaftlichen Bereich äußerst, äußerst skeptisch. Es ist manchmal ein ganz netter Gedankengang, man sollte sich aber erinnern, dass es immer wieder Faktoren gibt, an die wir heute gar nicht denken. </p>
<p>Das Problem ist folgendes: Wir können uns im Nachhinein und die Dinge wunderbar zurechtlegen. Wir können uns im Nachhinein sehr gut erklären, wie es zu Internet-Balse in den späten 1990er-Jahren kam und dann zum Platzen der Blase, oder wie es zur aktuellen Finanzkrise kam. Im Nachhinein finden wir (fast) immer sehr logische Erklärungen. Und nun denken wir, dass wir diese logischen Erklärungen auch ex ante machen können. Also im Vorhinein. Merkwürdigerwese, wie gesagt, klappte das fast nie. Ich möchte sogar sagen: Wer weise ist, hält sich mit solchen Argumentationsketten, um küfntige wirtschaftliche Entwicklungen erklären zu wollen, zurück.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kluge Bemerkungen zum Thema Gold von Klardenker</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/2477/kluge-bemerkungen-zum-thema-gold/comment-page-1/#comment-1531</link>
		<dc:creator>Klardenker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 21:49:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.geldanlage-finanz-blog.de/?p=2477#comment-1531</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Dr. Peterreins,
zunächst wünsche ich Ihnen ein gelungenes, neues Jahr 2012! Wie Sie zurecht angemerkt haben, wäre es sicherlich wünschenswert, dass das neue Jahr in ruhigeren Bahnen verläuft als das vorangegangene. Allein mir fehlt der Glaube... Im Jahr 2008 haben wir uns gewundert, wie es sein kann, dass der DAX an zwei Tagen in Folge 10% verlieren konnte. Immerhin gewann er dann am dritten Tag wieder deutlich an Boden. Das Jahr 2011 hatte eine weitere Überraschung parat: Die Verluste betrugen im &quot;Horrormonat&quot; August zwar &quot;nur&quot; 5% am Tag, allerdings setzte sich dieser Verlust über mehrere Handelstage fort, ohne eine Gegenbewegung. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Vor diesem Hintergrund wünsche ich Ihnen die Kraft, unter anderem diesen Blog weiterhin auf diesem hohen Niveau zu halten!

Zum Thema Gold: Es ging mir hier nicht primär um den Beweis, dass Gold Geld ist (ich bin übrigens ein ausgesprochener Silberfan). Immerhin ist das gelbe Edelmetall zumindest in einigen Ländern als offizielles Zahlungsmittel anerkannt. So stellt die Notenbank in Südafrika einen täglichen Umtauschkurs für den Krügerrand fest. Vielmehr lag mir die Tatsache am Herzen, dass Gold kein Investment ist, sondern vielmehr die Entwicklung unserer Papierwährungen spiegelt. Die Schwäche/Stärke der Währung spiegelt sich in Preisen für Öl, Kupfer, Weizen und auch Gold wieder. Was ich in 2011 sehr spannend fand, war der relativ stabil gebliebene Preis für Öl. Sinkende Aktienmärkte und teils düstere Konjunkturprognosen hatten im Vergleich zu 2008 einen geringen Einfluss auf den Ölpreis gehabt. 
Ich fürchte, wir könnten in ein Stagflationszenario wie in den 1970er Jahren schlittern. Das viele Geld sucht sich seinen Weg... Öl, Gold etc. steigen. Die Unternehmen sehen sich von heute auf morgen höheren Rohstoffkosten gegenüber. Lassen sich die gestiegenen Kosten  nicht an die Verbraucher weitergeben, sinken die Gewinne. Mitarbeiter müssen entlassen werden und die Negativspirale beginnt. Im Gegensatz zur &quot;reinen&quot; Deflation bleiben aber die Preise hoch. Genau in den 70er Jahren erreichte Gold bis dato seine Höchsstände. Denn nach Aufhebung des Goldstandards 1971 wurde die Geldmenge massiv ausgeweitet und der Weg für die Stagflation geebnet. Einen echten Schutz gibt es in solch einem Szenario nicht. Dennoch finde ich, dass Gold und Silber dann zu den besseren Alternativen gehören. 
Immerhin uns geht es insgesamt noch sehr gut.

Viel Lebensqualität, Glück und Erfolg!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Peterreins,<br />
zunächst wünsche ich Ihnen ein gelungenes, neues Jahr 2012! Wie Sie zurecht angemerkt haben, wäre es sicherlich wünschenswert, dass das neue Jahr in ruhigeren Bahnen verläuft als das vorangegangene. Allein mir fehlt der Glaube&#8230; Im Jahr 2008 haben wir uns gewundert, wie es sein kann, dass der DAX an zwei Tagen in Folge 10% verlieren konnte. Immerhin gewann er dann am dritten Tag wieder deutlich an Boden. Das Jahr 2011 hatte eine weitere Überraschung parat: Die Verluste betrugen im &#8220;Horrormonat&#8221; August zwar &#8220;nur&#8221; 5% am Tag, allerdings setzte sich dieser Verlust über mehrere Handelstage fort, ohne eine Gegenbewegung. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Vor diesem Hintergrund wünsche ich Ihnen die Kraft, unter anderem diesen Blog weiterhin auf diesem hohen Niveau zu halten!</p>
<p>Zum Thema Gold: Es ging mir hier nicht primär um den Beweis, dass Gold Geld ist (ich bin übrigens ein ausgesprochener Silberfan). Immerhin ist das gelbe Edelmetall zumindest in einigen Ländern als offizielles Zahlungsmittel anerkannt. So stellt die Notenbank in Südafrika einen täglichen Umtauschkurs für den Krügerrand fest. Vielmehr lag mir die Tatsache am Herzen, dass Gold kein Investment ist, sondern vielmehr die Entwicklung unserer Papierwährungen spiegelt. Die Schwäche/Stärke der Währung spiegelt sich in Preisen für Öl, Kupfer, Weizen und auch Gold wieder. Was ich in 2011 sehr spannend fand, war der relativ stabil gebliebene Preis für Öl. Sinkende Aktienmärkte und teils düstere Konjunkturprognosen hatten im Vergleich zu 2008 einen geringen Einfluss auf den Ölpreis gehabt.<br />
Ich fürchte, wir könnten in ein Stagflationszenario wie in den 1970er Jahren schlittern. Das viele Geld sucht sich seinen Weg&#8230; Öl, Gold etc. steigen. Die Unternehmen sehen sich von heute auf morgen höheren Rohstoffkosten gegenüber. Lassen sich die gestiegenen Kosten  nicht an die Verbraucher weitergeben, sinken die Gewinne. Mitarbeiter müssen entlassen werden und die Negativspirale beginnt. Im Gegensatz zur &#8220;reinen&#8221; Deflation bleiben aber die Preise hoch. Genau in den 70er Jahren erreichte Gold bis dato seine Höchsstände. Denn nach Aufhebung des Goldstandards 1971 wurde die Geldmenge massiv ausgeweitet und der Weg für die Stagflation geebnet. Einen echten Schutz gibt es in solch einem Szenario nicht. Dennoch finde ich, dass Gold und Silber dann zu den besseren Alternativen gehören.<br />
Immerhin uns geht es insgesamt noch sehr gut.</p>
<p>Viel Lebensqualität, Glück und Erfolg!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gewinner-Aktien zu finden ist so gut wie unmöglich von Peterreins</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/1673/gewinner-aktien-zu-finden-ist-so-gut-wie-unmoglich/comment-page-1/#comment-1530</link>
		<dc:creator>Peterreins</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:48:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://geldanlage-finanz-blog.com/?p=1673#comment-1530</guid>
		<description>Alle Erfahrung zeigt, dass man mit Prognosen langfristig eine Trefferquote von um die 50% hat. Egal ob von einem sog. Profi oder einem Privatanleger. Dies haben verschiedene wissenschaftliche Studien belegt. Die subjektiv geschätzte Trefferquote wird regelmäßig durch gut bekannte psychologische Effekte nach oben verfälscht: 
* Overconfidence Bias (Anleger neigen dazu, sich selbst zu überschätzten)
* Hindsight Bias (Anleger neigen dazu, sich Dinge im Nachhinein zurechtzulegen)
* Eigene Fehlentscheidungen werden &quot;vergessen&quot; und damit aus der Gesamtwertung herausgenommen.
etc. etc.
Ich kann nur einen Rat geben: Legen Sie nach Möglichkeit an, ohne sich auf Prognosen zu stützen. Das geht natürlich nicht zu 100%. Ein paar Meinungen über die Zukunft muss man sich schon machen. Aber man sollte versuchen, diese Meinungen auf ein Minimum zu reduzieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Erfahrung zeigt, dass man mit Prognosen langfristig eine Trefferquote von um die 50% hat. Egal ob von einem sog. Profi oder einem Privatanleger. Dies haben verschiedene wissenschaftliche Studien belegt. Die subjektiv geschätzte Trefferquote wird regelmäßig durch gut bekannte psychologische Effekte nach oben verfälscht:<br />
* Overconfidence Bias (Anleger neigen dazu, sich selbst zu überschätzten)<br />
* Hindsight Bias (Anleger neigen dazu, sich Dinge im Nachhinein zurechtzulegen)<br />
* Eigene Fehlentscheidungen werden &#8220;vergessen&#8221; und damit aus der Gesamtwertung herausgenommen.<br />
etc. etc.<br />
Ich kann nur einen Rat geben: Legen Sie nach Möglichkeit an, ohne sich auf Prognosen zu stützen. Das geht natürlich nicht zu 100%. Ein paar Meinungen über die Zukunft muss man sich schon machen. Aber man sollte versuchen, diese Meinungen auf ein Minimum zu reduzieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Viel zu viele schlechte Finanzbücher von Jungbulle</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/818/viel-zu-viele-schlechte-finanzbucher/comment-page-1/#comment-1529</link>
		<dc:creator>Jungbulle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:24:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://geldanlage-finanz-blog.com/?p=818#comment-1529</guid>
		<description>Anmerkung zu Mex&#039; Kommentar:
In der Tat ist Gold im Sommer 2011 bis knapp vor 2000 gestiegen. Die &quot;Megatrend&quot; Angst vor der Inflation und den Glauben an das unkaputtbare Gold hat er erstaunlich gut eingeschätzt. Bei aller Effekthascherei ist Otte weniger schlimm als manche anderen Katastrophenprediger und seine Anlageempfehlung ist vergleichsweise zahm, wenn auch weit weniger diversifiziert als ein ETF-Portfolio.

Allerdings muss, wie Herr Peterreins in diesem Blog gelegentlich zu Recht darlegt, keine Hyperinflation kommen. Wenn ich auch mal im Kaffeesatz rühren darf: 2015 liegt der Goldpreis wieder unter 1000 Dollar. Vielleicht aber auch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anmerkung zu Mex&#8217; Kommentar:<br />
In der Tat ist Gold im Sommer 2011 bis knapp vor 2000 gestiegen. Die &#8220;Megatrend&#8221; Angst vor der Inflation und den Glauben an das unkaputtbare Gold hat er erstaunlich gut eingeschätzt. Bei aller Effekthascherei ist Otte weniger schlimm als manche anderen Katastrophenprediger und seine Anlageempfehlung ist vergleichsweise zahm, wenn auch weit weniger diversifiziert als ein ETF-Portfolio.</p>
<p>Allerdings muss, wie Herr Peterreins in diesem Blog gelegentlich zu Recht darlegt, keine Hyperinflation kommen. Wenn ich auch mal im Kaffeesatz rühren darf: 2015 liegt der Goldpreis wieder unter 1000 Dollar. Vielleicht aber auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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