› Geldanlage- und Finanz-Blog
von Dr. Hannes Peterreins ‹
AWD-Gründer Carsten Maschmeyer im SZ-Interview
Montag, 7. Februar 2011Carsten Maschmeyer ist einer der erfolgreichsten Finanzunternehmer Deutschlands. 1988 gründete er den Allgemeinen Wirtschaftsdienst (AWD) mit Sitz in Hannover. Lange Zeit warb der AWD damit, unabhängig zu beraten, was ihm inzwischen verboten ist (Siehe hier).
In jüngster Zeit hat eine TV-Reportage des Norddeutschen Rundfunks (NDR) über Carsten Maschmeyer für einigen Wirbel gesorgt. Der NDR-Beitrag weist unter anderem Maschmeyers gute Kontakte zu deutschen Spitzenpolitiker hin. Außerdem stellt die Reportage die Gechäftsmethoden Maschmeyers als fragwürdig und unseriös dar. Der Reporter erwähnt immer wieder die vielen durch den AWD geschädigten Anleger.
Als Reaktion darauf schnwingt Maschmeyer die juristische Keule. Siehe beispielsweise den Wiwo-Beitrag: “Maschmeyers Masche mit den Medien“.
Am Wochenende (5./6. Februar) wurde nun ein Interview mit Carsten Maschmeyer in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt …
Volker Looman über die Finanzen junger Leute
Sonntag, 7. November 2010Ich habe in der FAZ vom 6. November auf Seite 23 einen Beitrag von Volker Looman aus Reutlingen gelesen. Titel: “Versicherungen und Sparbriefe für junge Leute”. Darin behandelt Volker Looman den Fall eines 20-jährigen jungen Mannes, der 200.000 Euro geerbt hat. In sehr vielen Punkten stimme ich mit Looman überein, in ein paar Punkten aber auch nicht …
Homer Simpson kauft Aktien
Samstag, 14. August 2010Ohne Kommentar:
Bei Investmentfonds gibt es zwei Arten der Beratung
Donnerstag, 12. August 2010Ich habe bereits in einem früheren Blog-Beitrag erläutert (Link dorthin), dass es zwei staatliche Erlaubnisse für Finanzdienstleistungen gibt:
- Die Erlaubnis nach § 34 c Gewerbeordnung (GewO)
- Die Erlaubnis nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG)
Die wenigsten wissen, dass es hier überhaupt eine Unterscheidung gibt. Die meisten denken: Vermögensberater ist Vermögensberatrer. Punkt. Dem ist aber nicht so. Das zeigt sich unter anderem auch, und zwar in paradoxerweise, bei Investmentfonds.
Wie soll eine Anlageberatung aussehen?
Samstag, 7. August 2010Der Gesetzgeber hat je bestimmte Vorstellungen, wie eine Anlageberatung auszusehen hat. Was vielen Anlegern nicht klar ist, ist, dass das sehr unterschiedlich sein kann, je nachdem um welche Art von Geldanlage es sich handelt. Und das hat nicht einmal etwas damit zu tun, wie sicher oder wie riskant die betreffende Geldanlage ist.
Nehmen wir einmal an Herr A geht zu seinem Finanzberater X, weil er mit dem Gedanken spielt, sich an einem geschlossenen Immobilienfonds zu beteiligen. Herr B ghet zu seinem Finanzberater Y, weil er sich überlegt, eine Bundesanleihe zu kaufen. Nachfolgend stelle ich dar, wie unterschiedlich – nach den Vorstellungen des Gesetzgebers – die Beratung aussehen soll…
Vermögensberatung: Berechnung der Versorgungslücke
Montag, 26. Juli 2010
In der Süddeutschen Zeitung habe ich letztens einen Artikel gelesen mit dem Titel “Falsche Versorgungslücke“. Darin wird geschildert, dass ein 49-Jähriger zu verschiedenen Finanzberatern gegangen ist und jeder hat eine andere Versorgungslücke ausgerechnet. Dass da irgendetwas nicht stimmen kann ist offensichtlich.
Mich wundert das insofern, als man ja normalerweise die Berechnung der Versorgungslücke interaktiv mit dem Kunden gestalten sollte – denke ich jedenfalls. Der postive Nebeneffekt ist, dass diese Berechnung dann keine “Black Box” ist, sondern für den Kunden transparent ist. Nachfolgend gebe ich das Beispiel eines Ehepaars, das vor ein paar Wochen in meiner Beratung war …

