Vermögensverwaltung München (Harlaching), Honorarberater, Finanzberater




› Geldanlage- und Finanz-Blog
           von Dr. Hannes Peterreins ‹

Garantiezins bei Lebensversicherungen und Rentenversicherungen

Freitag, 5. April 2013

Wenn jemand eine Lebensversicherung oder eine Rentenversicherung abschließt, dann wird ihm manchmal etwas vom Garantiezins erzählt. Dieser liegt aktuell für neue Verträge bei 1,75 %. Man möchte meinen: immerhin besser als Tagesgeld, zumal auch noch eine Überschussbeteiligung dazu kommen kann.

Viele wissen aber nicht, dass es sich hier um eine Rendite vor Abzug der Kosten handelt. Für den Kunden, der eine Renten- oder Lebensversicherung in erster Linie als eine Art Geldanlage sieht, ist aber selbstverständlich nur die Rendite nach Kosten relevant. Die kann aber erheblich niedriger liegen als der genannte Garantiezins…

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Soll eine 88-jährige Dame eine Immobilie vermieten?

Freitag, 29. März 2013

Nachfolgende Fragestellung wurde mir zugesendet:

Sehr geehrter Hr. Peterreins, vermieten oder verkaufen?

Eine mir gut gekannte 88-jährige Dame muss aus ihrer Wohnung aus- und ins Pflegeheim ziehen und dazu benötigt zusätzlich ca. 1000
EUR im Monat, die Sie durch Mieteinahme erzielen möchte. Sie zahlt keine Steuern.

Vermieten oder verkaufen der Eigentumswohnung?

Mit welcher Anlagesumme ließe sich eine Rendite von 12000 EUR p.A. vor Steuern bei Kapitalerhalt erzielen?”

Im Rahmen meiner Tätigkeit in der Vermögensverwaltung und als Finanzberater bin ich immer wieder mit solchen Fragestellungen konfrontiert. Nachfolgend meine Antwort. Restlichen Beitrag lesen »

Merkwürdige Rechenwerke von Versicherungsunternehmen

Freitag, 22. Februar 2013

Ein Kunde hat mich letztens um meine Meinung gefragt. Er hat ein Angebot für eine fondsgebundene Basisrente (Rürup) bekommen, das sich eigentlich nicht schlecht anhörte. Über 25 Jahre müsste der Kunde monatlich 250 Euro einzahlen, um ab 67 eine monatliche Altersrente von 708 Euro zu bekommen. Da das Ganze auch noch staatlich gefördert ist, könnte er außerdem noch durch dieses Rürup-Sparen eine monatliche Steuerersparnis von 76 Euro bekommen, so dass er effektiv nicht 250 Euro sondern 174 Euro monatlich einzahlen würde.

Der Kunde erhielt eine ganze Reihe von Berechnungen, die er letztlich nicht verstand. Deswegen wendete er sich an mich …

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Anlageberater, Anlageverkäufer und Vermögensverwalter

Freitag, 1. Februar 2013

Ein Leser hat mir diesen Kommentar geschrieben: Link dorthin. Als ich merkte, dass meine Antwort darauf etwas umfangreicher wird, habe ich mich dazu entschlossen, einen eigenen Blog-Artikel daraus zu machen.

Ich denke, man sollte zwischen unterscheiden zwischen

  1. einer Vermögensberatung oder Anlageberatung und
  2. einer Vermögensverwaltung.

Der Berater ist so lange für einen Kunden tätig, wie er ihn berät. Und dafür sollte er am besten nach einem fairen Stundensatz bezahlt werden. Und ich denke, wir sind einer Meinung, dass es schlecht ist, wenn sich Beratung und Verkauf miteinander vermischen.

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Haben wir eine Immobilienblase?

Freitag, 17. August 2012

Heute habe ich in der Süddeutschen Zeitung auf der Seite 3 den Artikel “Betonköpfe” gelesen. Darin geht es um den aktuellen Immobilienboom in Deutschland. Hier ein paar Zitate daraus:

“‘So rasch haben sich Immobilien noch nie verteuert’, sagt Joachim D [Anlageberater aus München]. Er hält das für angstgetreiben … Zur Zeit wollen zahlreiche Kunden fast alles in Immobilien stecken. Ja, wenn wirklich die große Inflation kommt, dann liegen sie mit dieser Strategie richtig. Wenn der große Knall ausbleibt, ist der Erfolg weniger klar. Das Problem ist nicht, dass jemand in Immobilien investiert, das kann sich oft lohnen. Das Problem ist, sich nur von einer Anlageform abhängig zu machen. …

Neulich kam eine Selbständige, die 300.000 Euro in ein Haus stecken wollte, das meiste Ersparte plus einen großen Kredit. Sie möchte dem Euro-Risiko entkommen. Und geht ein hohes Risiko ein, indem sie alles auf eine Karte setzt. ‘Wer es sich leisten kann, kann eine überteuerte Immobilie kaufen. Wer es sich nicht leisten kann, hat ein Problem’, sagt D. Wer seinen Job verliert oder plötzlich höhere Zinsen zahlen muss, gerät in Schwierigkeiten.

In Deutschland gab es noch nie eine Immobilienblase, sagt D. ‘Aber das sagten sie in den USA auch, bevor die Blase platzte.’ … “

Auch ich habe derzeit viel mit Leuten zu tun, die eine Investition für eine gute Idee halten. Ich erlebe es leider immer wieder, dass das Ganze oft schlecht durchkalkuliert ist …

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AIFM-Richtlinie für geschlossene Fonds wird alles schlimmer machen

Donnerstag, 2. August 2012

Nicht wenige Anleger haben schlechte Erfahrungen mit geschlossenen Fonds gemacht. In den 1990er-Jahren waren deutsche Ost-Immobilienfonds als Steuersparmodell “in”. Für sehr viele Anleger ein Desaster. Dann kamen die Medienfonds und Policenfonds. Auch das ging grandios schief. Ganz zu schweigen von den vielen Wind- und Schiffsfonds, die nicht laufen wie geplant.

Jedenfalls sieht sich der Gesetzgeber in der Pflicht, hier etwas zu ändern. Auf EU-Ebene wurde am 11. November die sogenannte AIFM-Richtlinie beschlossen (alternative Investmentfonds Manager). Diese Richtlinie muss nun die deutsche Bundesregierung umsetzen. Wenn man sich den Enwurf dazu ansieht, dann kann man direkt erschrecken. Denn aus meiner Sicht ist es klar, dass das, was aktuell geplant ist, die Dinge nur schlimmer machen wird….

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Sind offene Immobilienfonds empfehlenswert?

Mittwoch, 20. Juni 2012

Vor einigen Jahren noch wurden offene Immobilienfonds als cleverer Tagesgeldersatz verkauft. Risiken seien so gut wie nicht da und der Kursverlauf geht immer langsam aber stetig nach oben. Renditen von 3 bis 5 seien normal. So jedenfalls sprachen viele Bankberater und Anlageberater.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass offene Immobilienfonds doch nicht so sicher sind. Manche haben herbe Verluste hinnehmen müssen, andere wurden geschlossen und befinden sich inzwischen in Auflösung. Wie hoch hier die Verluste für die Anleger sein werden, ist heute noch nicht klar.

Trotzdem gibt es bis heute Leute, die an dem Anlagepordukt der offenen Immobilienfonds festhalten und als empfehlenswert preisen. Darunter befinden sich so renommierte Namen wie der Finantest und Volker Looman (Finanzanalytiker aus Reutlingen, der regelmäßig für die FAZ schreibt und in einem seiner letzten Artikel pro offene Immobilienfonds geschrieben hat).

Ich für meinen Teil halte nicht so viel von offenen Immobilienfonds. Ich halte sie für eine Fehlkonstruktion in sich, Anleger unterschätzen hier regelmäßig die Risiken. Und die Befürworter gehen ständig einem typischen Fehler auf dem Leim: Sie schließen von vergangenen Wertentwicklungen auf künftige Wertentwicklungen….

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Ein Anwaltsbrief von der Future Business KG aA

Montag, 11. Juni 2012

Ich habe vor kurzem über die Orderschuldverschreibungen der Future Business KG aA (Platzierung durch INFINUS) geschrieben. Und zwar auf diesem Weblog an dieser Stelle. Außerdem habe ich einen kurzen Beitrag auf meinem alten Weblog geschrieben mit dem Titel “Was ist von der Fubus Orderschuldverschreibung zu halten, die Infinus vertreibt?” Auf diesen letzten Artikel hin hat der Leser “Alfred Karg” einen Kommentar geschrieben.

Wegen dieses Kommentars von Herrn Karg habe ich nun ein Anwaltsschreiben erhalten, das die Future Business KG aA in Auftrag gegeben hat …

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Die Crux mit den erfolgsbahängigen Managementgebühren

Freitag, 20. April 2012
Quirin Bank Honorarberatung Gewinnbeteiligung

Quirin Bank Honorarberatung Gewinnbeteiligung

Heute habe ich in Der Welt einen interessanten Artikel gelesen. Titel: “Wie Fondssparer abgezockt werden”. (S. 15) Darin wird aur eine Studie des Anaylsehauses Scope verwiesen. Scope hat den Einfluss sogenannter erfolgsabhängigen Managementgebühren bei Investmentfonds untersucht.

Viele Anleger halten es nämlich für ein gute Idee, wenn ein Vermögensverwalter oder Fondsmanager erfolgsabhängig entlohnt wird. Nach dem Motto: Wenn er gut gearbeitet hat, dann soll er auch mehr verdienen. Viele Leute glauben, dass sich durch ein solches Honorierungsmodell der Vermögensverwalter/Fondsmanager dazu motiviert wird, sich besonders anzustrengen. So dass am Ende davon – so meint man – auch der Anleger einen Mehrwert hätte. Auch ein Preismodell der Quirinbank ist erfolgsabhängig (“VV-Preismodell 1 mit Erfolgsbeteiligung“). Über die Quirinbank habe ich schon einmal hier geschrieben.

In diesem Weblog habe ich bereits darauf hingewiesen, dass ein solches Vergütungsmodell lange nicht so fair ist, wie es den Anschein hat. Siehe z.B. den Artikel “Teil 3: Wie man den richtigen Vermögensverwalter findet“.

Interessant ist nun, dass die Scope-Studie meine Bedenken gegen eine erfolgsabhägige Honorierung absolut bestätigt …

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Angst vor Inflation schafft Immobilienblase

Freitag, 13. April 2012

In der heutigen Süddeutschen Zeitung (13.04.12) steht auf Seite 17 ein Artikel mit der Überschrift: “Mein Haus, mein Garten, mein Risiko”. Darunter steht als Untertitel: “Aus Inflationsangst kaufen viele Deutsche Immobilien. Die Preise steigen stark – entsteht eine Blase?”

Ein interessanter Artikel, wie ich meine. Nachfolgend ein paar Zitate daraus …

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