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	<title>Kommentare zu: Gewinner-Aktien zu finden ist so gut wie unmöglich</title>
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	<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/1673/gewinner-aktien-zu-finden-ist-so-gut-wie-unmoglich/</link>
	<description>von Dr. Hannes Peterreins</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 13:37:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Peterreins</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/1673/gewinner-aktien-zu-finden-ist-so-gut-wie-unmoglich/comment-page-1/#comment-1530</link>
		<dc:creator>Peterreins</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:48:01 +0000</pubDate>
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		<description>Alle Erfahrung zeigt, dass man mit Prognosen langfristig eine Trefferquote von um die 50% hat. Egal ob von einem sog. Profi oder einem Privatanleger. Dies haben verschiedene wissenschaftliche Studien belegt. Die subjektiv geschätzte Trefferquote wird regelmäßig durch gut bekannte psychologische Effekte nach oben verfälscht: 
* Overconfidence Bias (Anleger neigen dazu, sich selbst zu überschätzten)
* Hindsight Bias (Anleger neigen dazu, sich Dinge im Nachhinein zurechtzulegen)
* Eigene Fehlentscheidungen werden &quot;vergessen&quot; und damit aus der Gesamtwertung herausgenommen.
etc. etc.
Ich kann nur einen Rat geben: Legen Sie nach Möglichkeit an, ohne sich auf Prognosen zu stützen. Das geht natürlich nicht zu 100%. Ein paar Meinungen über die Zukunft muss man sich schon machen. Aber man sollte versuchen, diese Meinungen auf ein Minimum zu reduzieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Erfahrung zeigt, dass man mit Prognosen langfristig eine Trefferquote von um die 50% hat. Egal ob von einem sog. Profi oder einem Privatanleger. Dies haben verschiedene wissenschaftliche Studien belegt. Die subjektiv geschätzte Trefferquote wird regelmäßig durch gut bekannte psychologische Effekte nach oben verfälscht:<br />
* Overconfidence Bias (Anleger neigen dazu, sich selbst zu überschätzten)<br />
* Hindsight Bias (Anleger neigen dazu, sich Dinge im Nachhinein zurechtzulegen)<br />
* Eigene Fehlentscheidungen werden &#8220;vergessen&#8221; und damit aus der Gesamtwertung herausgenommen.<br />
etc. etc.<br />
Ich kann nur einen Rat geben: Legen Sie nach Möglichkeit an, ohne sich auf Prognosen zu stützen. Das geht natürlich nicht zu 100%. Ein paar Meinungen über die Zukunft muss man sich schon machen. Aber man sollte versuchen, diese Meinungen auf ein Minimum zu reduzieren.</p>
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		<title>Von: Jungbulle</title>
		<link>http://www.geldanlage-finanz-blog.de/1673/gewinner-aktien-zu-finden-ist-so-gut-wie-unmoglich/comment-page-1/#comment-1528</link>
		<dc:creator>Jungbulle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:25:13 +0000</pubDate>
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		<description>Sie schreiben, dass die Volkwagen-Aktie von Dezember 2008 bis Dezember 2009 60% verloren habe. Lauf finanzen.net notierte VW (766403) im Dezember 2008 auf Xetra bei 28 bis 40 Euro und im Dezember 2009 bei 58 bis 66 Euro. Das sind immerhin 45% bis 135% Gewinn, durchschnittlich ca. 82%, je nach Stichtagen. Das ist deutlich weniger als Infineon, aber bestimmt kein Verlust von 60%.

Mit welchen Kursen haben Sie gerechnet? Oder wo habe ich Sie missverstanden?

Bitte ziehen Sie auch nicht den Schluss, dass weil auf dem Höhepunkt des 2008er-Crashs eine Beispielprognose fehlschlug, wir &quot;nicht den Hauch einer Chance&quot; haben, mit Prognosen erfolgreich zu sein. Ein Gegenbeispiel ist noch kein Beweis der Unmöglichkeit. Auch wenn es natürlich keine Garantie gibt, erwarten Sie nicht vielleicht auch langfristig von der Deutschen Telekom geringfügig weniger Kurswachstum als von BASF?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schreiben, dass die Volkwagen-Aktie von Dezember 2008 bis Dezember 2009 60% verloren habe. Lauf finanzen.net notierte VW (766403) im Dezember 2008 auf Xetra bei 28 bis 40 Euro und im Dezember 2009 bei 58 bis 66 Euro. Das sind immerhin 45% bis 135% Gewinn, durchschnittlich ca. 82%, je nach Stichtagen. Das ist deutlich weniger als Infineon, aber bestimmt kein Verlust von 60%.</p>
<p>Mit welchen Kursen haben Sie gerechnet? Oder wo habe ich Sie missverstanden?</p>
<p>Bitte ziehen Sie auch nicht den Schluss, dass weil auf dem Höhepunkt des 2008er-Crashs eine Beispielprognose fehlschlug, wir &#8220;nicht den Hauch einer Chance&#8221; haben, mit Prognosen erfolgreich zu sein. Ein Gegenbeispiel ist noch kein Beweis der Unmöglichkeit. Auch wenn es natürlich keine Garantie gibt, erwarten Sie nicht vielleicht auch langfristig von der Deutschen Telekom geringfügig weniger Kurswachstum als von BASF?</p>
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