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› Geldanlage- und Finanz-Blog
           von Dr. Hannes Peterreins ‹

Soros sieht eher Gefahr einer Deflation

Donnerstag, 26. Januar 2012

Gestern habe ich folgenden Artikel auf Focus.online gelesen: “Star-Investor Soros geißelt deutsche Inflationsangst“. Darin wird der amerikanische Hedgefonds-Manager George Soros zitiert. Soros sieht aktuell eher die Gefahr einer Deflation als einer Inflation. Das ist deswegen so bemerkenswert, weil die meisten Privatanleger, mit denen ich spreche, meinen, dass sehr hohe Inflationsraten in der näheren Zukunft unausweichlich sind.

Auch ein Großteil der Medien stößt ins selbe Horn: Immer und immer wieder wird das Gespenst der Inflation gesehen. Das ist umso erstaunlicher, als wir aktuell faktisch definitiv keine überbordende Inflation haben. Nach Angaben der Bundesbank (siehe beispielsweise den letzten Monatsbericht Seite 67) liegt die Teuerungsrate akutell um die 3%.

Diese Inflationsangst wird in der Regel unterfüttert mit fehlerhaften “Geldtheorien”. Nachfolgend gehe ich auf diese, aus meiner Sicht, fehlerhaften “Geldtheorien” kurz ein …

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Prof. Shiller über die Finanzkrise

Mittwoch, 25. Januar 2012

Der renommierte Yale-Professor Robert Shiller galt immer als Kritiker des Finanzsystems. Insbesondere leugnete er das Dogma, dass die Finanzmärkte effizient seien. Stattdessen hat Prof. Shiller in seinem Buch Irrationaler Überschwang beschrieben, wie sich an den Kapitalmärkten Tendenzen selbst verstärken können. Im Sinne von Rückkoppelungseffekten: Weil die Aktien für ein paar Monate gestiegen sind, kaufen Anleger Aktien, so dass Aktien noch weiter steigen. Und umgekehrt: Weil Aktien eine Zeitlang gefallen sind, verkaufen Anleger Aktien, so dass die Kurse noch weiter fallen.

Darüber habe ich mehr geschrieben in meinem Artikel “Shillers Rückkoppelung lässt grüßen“.

In der Süddeutschen Zeitung wurde heute (25.01.2012) ein Interview mit Robert Shiller veröffentlicht. Darin spricht er u.a. über die Finanzkrise…

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Die Stimmung ist düster und die Kurse steigen

Donnerstag, 19. Januar 2012

In einem WiWo-Artikel vom 16.01.2012 (Link dorthin) wird eine Sentix-Studie zitiert, wonach die Mehrheit der Anleger düster ins Börsenjahr 2012 blickt. Das ist natürlich kein Wunder. Denn das vergangene Börsenjahr war alles andere als rosig.

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere. Anfang 2011 glaubten fast alle Marktteilnehmer, dass die Finanzkrise im Prinzip ausgestanden sei. OK, da gab es noch Griechenland und Portugal. Und auch eine Herabsetzung der Ratings für US-Staatsanleihen lag schon irgendwie in der Luft. Dennoch war die allgemeine Stimmung eher positiv.

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Was nun? Inflation oder Deflation?

Freitag, 13. Januar 2012

Ich habe eben einen Artikel in der Financial Times Deutschland gelesen: Deflation als unterschätzte Bedrohung. Darin wird beschrieben, dass einige Wirtschaftswissenschaftler das Szenario einer Deflation in den nächsten Jahren für durchaus möglich halten. Das ist natürlich deswegen so bemerkenswert, weil die Stimmungslage der meisten Deutschen genau entgegengesetzt ist.

Erst gestern hatte ich wieder ein Gespräch mit einem Herren, der sich ganz und gar sicher war: “Staatsanleihen darf man derzeit nicht kaufen, weil eine Inflation unausweichlich ist.” Aha, eine Inflation muss kommen, es gibt keine Alternative. Die Frage ist nur wann. So die Meinung sehr vieler Anleger momentan. Daher ja auch der Ansturm auf Gold und Immobilien. Nach dem Motto. Hier findet man einen Schutz vor Inflation.

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Gold und Silber – sichere Häfen?

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Die  europäischen Staatsschuldenkrise dauert inzwischen schon zwei Jahre. Die Aktienmärkte fahren Achterbahn. Kein Wunder, dass viele Anleger verunsichert sind. Dazu kommt, dass sich derzeit viele sogenannten Experten mit Horrorszenarien überbieten (ein Blick auf die aktuellen Auslagen der Wirtschaftsbücher in den Buchläden kann einem ohne Weiteres die Stimmung  für zwei Tage versauen). Angesichts all diesem Negativen wünschen die Anleger natürlich vor allem eines: Sicherheit. Nichts ist derzeit  mehr Balsam für die Seele, als eine -sichere- Geldanlage. Ja kein Risiko mehr!

Und wozu flüchtet nun die arme geschundene Seele? Naja, zu Gold oder Silber. Waren das nicht schon immer der Inbegriff von Werterhalt und Sicherheit? Geht alles darnieder, so ist das – meint man – der letzte sichere Hafen. Ja, so meint man und die Medien stoßen (fast einhellig) ins selbe Horn. Gold und Silber, ja das sind die “Krisenwährungen” schelchthin (Was auch immer mit “Krisenwährung” gemeint sein mag, denn merkwürdigerweise waren weder Gold noch Silber in allen historisch bezeugten Krisen gut funktionierende Währungen – das waren stattdessen beispielsweise Zigaretten, Damenstrümpfe oder ähnliches).

Wer nun in Gold und Silber einen sicheren Hafen suchte, ist mindestens seit heute eines Besseren belehrt worden. Heute (29.12.2011) hat der Goldpreis fast um 4% nachgegeben, und der Silberpreis ist sogar um über 7% gefallen. Angesichts solch hoher Tagesverluste ist es absurd davon zu reden, dass Gold und Silber “sicher” wären. Die Tatsache ist: Beide Edelmetalle waren und sind äußerst risikoreiche Formen der Geldanlage. Von Sicherheit keine Spur.

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Wie der Euro schlecht geredet wird

Freitag, 2. Dezember 2011

Letztes Wochenende (27. November 2011) las ich einen Artikel in der Welt am Sonntag: “”Nichts als Illusionen” (S. 47). Untertitel: “In der Euro-Schuldenkrise deuten sich radikale Lösungen an. Mit einem Inflationszauber könnte die Europäische Zentralbank die Verbindlichkeiten verschwinden lassen. Doch der Sparer zahlt die Vorstellung.”

Der ganze Artikel malt das Schreckgespenst der Geldentwertung an die Wand. Mir ist aber vor allem die Grafik aufgefallen, die am Ende des WamS-Artikel abgedruckt wurde:

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Finanztest über Rürup-Verträge

Donnerstag, 17. November 2011

Im Finanztest vom Dezember 2011 steht ein, wie ich meine, lesenswerter Artikel zum Thema Rürup-Verträge (aber den ich am Ende dieses Beitrags kritisiere). Ich analysiere für Kunden ja hin und wieder Rürup-Verträge. Bislang waren das immer nur klassische Rürup-Rentenversicherungen, auch Basisrenten genannt. Alles, was ich in diesem Bereich bisher überprüft habe, war nicht empfehlenswert, selbst wenn man die staatlichen Zulagen mit berücksichtigt.

Für mich selbst neu war, dass es neben klassischen Rürup-Rentenversicherungen auch folgendes gibt:

  • fondsgebundene Rürup-Rentenversicherungen
  • Rürup-Fondssparpläne.

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Öl und Gas in den USA – ein Erlebnisbericht

Mittwoch, 16. November 2011

Hin und wieder werde ich von Anlegern zu Öl-/Gasfonds angesprochen. Dazu kann ich letztlich nichts sagen, es sei denn ich erstelle eine formal-mathematische Analyse des Emissionsprospektes. Inhaltlich konnte ich bisher nicht beurteilen, ob es sich um ein attraktives Geschäftsmodell handelt oder nicht. Ich hatte bislang keine richtige Meinung dazu.

Deswegen fand ich den nachfolgenden Bericht interesant, den mir ein befreundeter Anlageberater geschrieben hat.

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Eine Immobilie als Baustein für die Altersvorsorge?

Montag, 14. November 2011

Der Leser Mike hat mir in seinem Beitrag vom 5. November eine Frage zum Thema “Immobilie als Altersvorsorge” gestellt. Ich habe daraufhin eine ausführliche Antwort in Form eines eigenen Artikels darüber versprochen. Hier ist er…

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Wie gut ist Festgeld für 4,5 Prozent?

Montag, 31. Oktober 2011

Viele Banken locken derzeit mit bemerkenswert hohen Festgeldzinsen. Manchmal 3,5% auf drei Jahre oder gar 4,5% auf fünf Jahre. Angesichts von Tagesgeldzinsen die um die 2 % liegen, scheinen das sehr attrative Angebote zu sein. Doch wie immer bei der Geldanlage, sollte man sich auch hier sehr genau überlegen, was man tut…

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