Vermögensverwaltung München (Harlaching), Honorarberater, Finanzberater




› Geldanlage- und Finanz-Blog
           von Dr. Hannes Peterreins ‹

Sell in May and go away?

Mittwoch, 15. Mai 2013

Es gibt ja den Börsenspruch “Sell in May and go away”. Zu Deutsch: “Verkaufe im Mai und gehe weg (von der Börse)”.  Wer sich dieses Jahr an diese angebliche Weisheit gehalten hat, dürfte sich ärgern. Denn seit Anfang Mai bis heute ist der DAX um fast 5% gestiegen.

Was hat es nun mit dieser vermeintlichen Börsenweisheit auf sich?

Restlichen Beitrag lesen »

Bookmark and Share

Was ist von Hochzinsanleihen zu halten?

Montag, 13. Mai 2013

Hochzinsanleihen (High Yields) bringe hohe Renditen, sind aber riskantMit Hochzinsanleihen (auch “High Yields” genannt) konnte man im vergangenen Jahr bis zu 20 % Rendite erzielen. Und gerade in der derzeitigen Niedrigzinsphase erscheinen Hochzinsanleihen vielen Anlegern attraktiv.  Über alle Laufzeiten hinweg haben europäische High Yields im Durchschnitt eine Restlaufzeitrendite von etwa 5,75 %.

Wenn man da an die mageren Tagesgeldzinsen denkt …

Restlichen Beitrag lesen »

Bookmark and Share

Vermögensverwalter und ihre Prognosen

Freitag, 10. Mai 2013
Vermögensverwalter machen Ptognosen, die häufig nicht eintreffen. Dr Peterreins aus München.Ich bin ja selbst Vermögensverwalter in München. In einem meiner letzten Artikel habe ich über die verschiedenen Arten geschrieben, wie man eine Vermögensverwaltung betreiben kann. Dabei habe ich gegenübergestellt:
  1. die klassische prognose-orientierte Vermögensverwaltung
  2. Vermögensverwalter, die sich vor allem als Risikomanager verstehen, und nach Möglichkeit Prognosen vermeiden
Ich selbst bin einer der zweiten Sorte.
Welche Art von Vermögensverwaltung ein Kunde liegt, hängt natürlich vom Kunden ab. Wer daran glaubt, dass ein bestimmter Manager die Fähigkeit hat, sehr häufig genau richtig mit seinen Kapitalmarktprognosen zu liegen, der kann sein Glück bei ihm versuchen. Wer der Fähigkeit zu Prognosen generell eher skeptisch gegenüber steht, wird auch nicht zu einem prognose-orientierten Portfoliomanager gehen wollen (sei es nun in München oder irgendwo anders).
Bookmark and Share

Warum der DAX Höchststände erreicht

Montag, 6. Mai 2013

Am letzten Freitag (3. Mai) hat der DAX die Marke von 8100 übersprungen. So hoch stand dieser deutsche Börsenindex noch nie.

Die Analysten und Journalisten sind auch schnell zur Stelle, für dieses Ereignis Gründe zu benennen. Beispielsweise der überraschend positive amerikanische Arbeitsmarktbericht für den April. Als weiterer Grund für den fulminanten Kursanstieg wird die Geldpolitik der EZB genannt. Immerhin hatte die EZB die Leitzinsen weiter gesenkt.

Mag sein, dass diese Erklärungen stimmen. Letztlich bin ich aber skeptisch, ob solches Benennen von Gründen überhaupt weiterführt. Im Nachhinein lassen sich immer leicht plausible Gründe finden. Und wir Menschen haben das starke Bedürfnis, zu allem was geschieht eine Erklärung zu bekommen. Sei sie nun zutreffend oder nicht.

Restlichen Beitrag lesen »

Bookmark and Share

Arten der Vermögensverwaltung

Freitag, 3. Mai 2013

Vermögensverwaltung in München

Vermögensverwaltung in München

Ich betreibe ja eine Vermögensverwaltung in München. Hin und wieder werde ich gefragt, wodurch ich mich von anderen unterscheide. Um hierauf zu antworten, möchte ich so etwas wie eine Geschichte der Vermögensverwaltung skizzieren. Natürlich  nur in ganz groben Zügen. Aber ich denke schon, dass dadurch auch die Unterschiede klar werden können.

Restlichen Beitrag lesen »

Bookmark and Share

Finanztransaktionssteuer

Dienstag, 30. April 2013
Finanztransaktionssteuer kostet und macht Crashes wahrscheinlicher

Finanztransaktionssteuer

Es scheint nun wohl beschlossene Sache zu sein, dass einige Euro-Länder die Finanztransaktionssteuer einführen. Ab Januar 2014 will der Staat bei jedem Wertpapierkauf oder -verkauf 0,1 Prozent des Handelsvolumens kassieren. Bei Optionen 0,01 Prozent des sogenannten Underlying-Volume.  Siehe auch FAZ-Artikel.

Ich persönlich halte diese Steuer für eine blanke Katastrophe. Es mag zunächst recht wenig klingen: 0,1 % vom Handelsvolumen. Wenn man aber bedenkt, dass manche Abwicklungsbank weniger verlangt, dann sieht das schon anders aus. Das wäre in etwa so, als würde die Umsatzsteuer auf Waren mehr als 100% betragen.

Restlichen Beitrag lesen »

Bookmark and Share

Honorarberatung soll gesetzlich geregelt werden

Freitag, 26. April 2013

Gute Honorarberatung in MünchenIch habe heute in der Süddeutschen Zeitung gelesen, dass die Honorarberatung gesetzlich geregelt werden soll. Ich selbst biete ja eine Honorarberatung in München an, bin also prinzipiell für ein solches transparentes Modell in der Finanzberatung. Da ich aber in der Praxis so einiges erlebe, muss ich vor einem warnen: der Gleichsetzung von “Honorarberatung” und “guter Finanzberatung”.

Restlichen Beitrag lesen »

Bookmark and Share

Panikmache um Euro-Einlagen

Donnerstag, 18. April 2013

Nach Zypern kann man jetzt immer wieder hören oder lesen: “Jetzt haben wir es: Unsere Euro-Einlagen sind doch nicht sicher. Wenn es hart auf hart kommt, wird uns Sparern eine staatliche Einlagensicherung gar nichts nützen …”

Ja, irgendwie lieben die Leute derzeit Horrormeldungen über den Euro. Die einen, weil sie insgesamt vor allem mit schlechten Nachrichten Geld verdienen (die Medien). Die anderen, weil sie so besser ihre überteuerten sogenannten Sachwert-Anlagen verkaufen können (viele sog. Anlage- oder Finanzberater). Man sollte eines nicht übersehen: Die Euro-Angst bedeutet für viele ein Riesengeschäft. Und auf der Strecke werden, wie so oft, wieder die Anleger bleiben. Bis sie aufwachen und feststellen: “So schlimm ist es ja jetzt mit dem Euro doch nicht gekommen. Aber das, womit ich mein Geld retten wollte, das ist gerade paradoxerweise stark im Minus.”

Ein Wort zur Zypern-Krise: Deutschland ist nicht Zypern. Ganz einfach und offensichtlich. Mehr muss man eigentlich nicht sagen.

Mit bezug auf die staatlichen Einlagensicherung will ich mit einer Analogie antworten. Und zwar mit einer funktionierenden Polizei. Denn der Staat garantiert uns (wenn man so will) ja auch, dass uns die Polizei vor Anarchie und Chaos beschützt.

Und dennoch ist dieser Schutz natürlich nicht 100%ig. Denn wenn beispielsweise eine Atombombe auf Deutschland fällt, dann wird es wahrscheinlich mit einem funktionierenden Polizeischutz nicht mehr so weit her sein.

Was ist aber die Konsequenz daraus? Müssen wir uns deswegen heute barrikadieren oder sollten wir uns deswegen Waffen in den Keller legen für den Fall, dass die Polizei mal nicht mehr funktionieren sollte und Chaos und Anarchie droht? Jetzt könnte man sagen, dass es ja zumindest nicht schaden kann, sich auch auf einen solchen Extremfall vorzubereiten.

Das stimmt aber nicht. Denn selbstverständlich kostet eine solche Vorbereitung etwas:

  • es kostet Geld und Zeit,
  • es kann aber auch so etwas wie psychische Gesundheit kosten,
  • und es kann sein, dass jemand normale Lebensziele aus den Augen verliert, weil ihn so sehr Angst vor diesem Extremfall aufzehrt.

Und wenn man jemanden spricht, der sich Lebensmittelreserven für diesen Extremfall anlegt, der sich Waffen besorgt, etc. dann kann er einem auch entgegnen: “Schau doch in den Sudan oder nach Mali, dort ist auch die staatliche Ordnung zusammengebrochen. Es ist also mehr als möglich, dass so etwas auch hier in Deutschland passiert.” Aber auch hier: Mali ist nicht Deutschland.

Bookmark and Share

Garantiezins bei Lebensversicherungen und Rentenversicherungen

Freitag, 5. April 2013

Wenn jemand eine Lebensversicherung oder eine Rentenversicherung abschließt, dann wird ihm manchmal etwas vom Garantiezins erzählt. Dieser liegt aktuell für neue Verträge bei 1,75 %. Man möchte meinen: immerhin besser als Tagesgeld, zumal auch noch eine Überschussbeteiligung dazu kommen kann.

Viele wissen aber nicht, dass es sich hier um eine Rendite vor Abzug der Kosten handelt. Für den Kunden, der eine Renten- oder Lebensversicherung in erster Linie als eine Art Geldanlage sieht, ist aber selbstverständlich nur die Rendite nach Kosten relevant. Die kann aber erheblich niedriger liegen als der genannte Garantiezins…

Restlichen Beitrag lesen »

Bookmark and Share

Soll eine 88-jährige Dame eine Immobilie vermieten?

Freitag, 29. März 2013

Nachfolgende Fragestellung wurde mir zugesendet:

Sehr geehrter Hr. Peterreins, vermieten oder verkaufen?

Eine mir gut gekannte 88-jährige Dame muss aus ihrer Wohnung aus- und ins Pflegeheim ziehen und dazu benötigt zusätzlich ca. 1000
EUR im Monat, die Sie durch Mieteinahme erzielen möchte. Sie zahlt keine Steuern.

Vermieten oder verkaufen der Eigentumswohnung?

Mit welcher Anlagesumme ließe sich eine Rendite von 12000 EUR p.A. vor Steuern bei Kapitalerhalt erzielen?”

Im Rahmen meiner Tätigkeit in der Vermögensverwaltung und als Finanzberater bin ich immer wieder mit solchen Fragestellungen konfrontiert. Nachfolgend meine Antwort. Restlichen Beitrag lesen »

Bookmark and Share